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Perfekt gestylt als Hochzeitsgast


Bald geben sich Meghan und Prinz Harry das Ja-Wort. Seit Generationen faszinieren royale Hochzeiten die Menschen und auch in der Modewelt stellen sie interessante Ereignisse dar. Was tragen die royalen Gäste – und vor allem – was trägt die Braut? Natürlich darf man an seinem großen Tag etwas tiefer in die Tasche greifen und auch royale Bräute lassen sich gerne von bekannten Designern raffinierte Kreationen an den Leib schneidern.


Eleganz muss nicht teuer sein

In den letzten Jahrzehnten haben uns die Ladies aus dem britischen Königshaus allerdings eine wichtige Lektion gelehrt. Sowohl Lady Diana, Herzogin Kate und jetzt auch Meghan sind bürgerlichen Ursprungs und zeigen in ihren Alltagslooks, dass Eleganz und Stil nicht unbedingt teuer sein muss.


Weiß ist ein absolutes "No-Go"

Diese Regel lässt sich überall anwenden; auch für uns als Gäste einer "normalen Hochzeit". Wichtiger als der Preis des Kleidungsstücks ist seine Beschaffenheit. Das größte "No-Go" sind helle Creme-Töne oder die Farbe Weiß. Diese Farben sollte logischerweise nur die Braut tragen. Erlaubt sind allerdings etwas kräftigere Creme-Töne, die leicht ins Toffee/Karamell gehen. Ebenfalls ungern gesehen sind tiefe Ausschnitte oder große Schlitze. Als Gast sollte man nicht zu viele Blicke auf sich ziehen und womöglich der Braut die Show stehlen.


Vorsicht bei Glitzer, Pailletten, Farbe und Prints

Schwierig wird es mit zu viel Glitzer, Pailletten, Farbe und Prints. Hier ist Fingerspitzengefühl angesagt. Oft werden Glitzer und Pailletten in Low-Budget-Kleidung sehr schlecht verarbeitet und man sieht den Teilen an, dass sie nicht viel gekostet haben. Auch Farben und Prints können zu grell oder gesättigt aussehen, und daher mehr für eine Party tauglich als passend für eine Hochzeit. Im Bild unten seht ihr mich in einem gelben Leinen-Anzug mit Pailletten-Top, das sehr hochwertig ist; so würde ich ich durchaus auch auf eine ungezwungene Sommerhochzeit gehen.


Unifarbene Kombis gehen immer

Meine persönliche Empfehlung lautet daher: Lieber unifarbene Kleider/Kombinationen ohne viel Schnickschnack wählen und zwar am besten in Pastelltöne oder im klassischen Navyblau (diese Farbe geht immer und überall). Damit kann man einfach nichts falsch machen. Damit es aber nicht zu langweilig wird, kann das Outfit gerne Plissee-Falten oder Spitzendetails haben. Der Stoff sollte nicht zu steif, sondern weich, fließend und gerne leicht schimmernd sein. Baumwolle, Seide, Modal oder Samt eignen sich besonders gut. Polyester sieht zwar oft gut aus, man schwitzt aber schnell darin und daher ist es nicht empfehlenswert.


Statt Kleid: Overall oder Rock-Top-Kombi

Mit diesen Tipps solltet ihr bestens gerüstet sein für die Suche nach dem perfekten Outfit als Hochzeitsgast. Und ich sage extra Outfit, denn es muss nicht immer ein Kleid sein. Es gibt inzwischen super schöne Overalls oder Kombinationen aus Rock/Oberteil und sogar Hosenanzüge, die sich sehr gut zu einer solchen Gelegenheit eignen. Ihr könnt eurer Kreativität freien Lauf lassen, eurer Persönlichkeit treu bleiben und trotzdem passend angezogen sein.


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(v.l.n.r.) Plissee-Kleid erhältlich im UTE LECHNER FASHION STORE; Leinen-Anzug, Pailletten-Top und Rock-Top-Kombi erhältlich bei VERO MODA im Traisenpark


Text von Trend-Bloggerin Natacha Alves (The Chocolate Suitcase)